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Hafen Amsterdam forciert „grüne Energiegewinnung“ – Solarmodul-Förderung
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Freie Bahn für die Gewinnung auch Nutzung von noch mehr „Grüner Energien“ im Hafen Amsterdam.
Die Hafenverwaltung der Ij-Stadt will bis 2024 darauf hinwirken, dass noch mehr Lagerhaus- und Logistikkomplexe im weitläufigen Hafengebiet mit Soldarmodulen aus-beziehungsweise nachgerüstet werden. Aktuell kann für die Gewinnung von sauberem Sonnenstrom bereits eine Fläche von rund 120.000 Quadratmetern genutzt werden. Damit sei es möglich, rund 6000 Haushalte stabil imit „grüner“ Energie zu versorgen, teilte die Hafenverwaltung jetzt mit. Sie ist stolz auf diese Leistung, denn ursprüngliche Planungen sahen zunächst vor, bis 2021 eine Fläche von 100.000 Quadratmetern mit Solarzellen auszurüsten.

Ermutigt von dem raschen Fortschritt hat die Hafenverwaltung jetzt das nächste Etappenziel definiert: 250.000 Quadratmeter Hallen- und Logistikflächen mit Solarmodulen zu bestücken. Das sei zwar ein sehr ehrgeiziges Vorhaben, räumt die Hafenbehörde ein. Auf der anderen Seite waren im Jahr 2016, als die „grünen“ Ziele festgelegt wurden, im gesamten Hafengebiet praktisch keine Hallen mit Solarplatten belegt worden. Einen wesentlichen Beitrag zu dem jetzt zu verbuchenden Erfolg leisteten auch die zielgerichteten Bauzuschüsse des niederländischen Wirtschaftsministeriums in Den Haag. Die Hafenverwaltung unterstützt die interessierten Unternehmen aktiv dabei, die Anträge zu stellen, so dass die Investitionen in einen grüne Zukunft rasch angestoßen werden können. Parallel dazu wird auch das Stromnetz für den Energietransport weiter ausgebaut.

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von Tim-Oliver Frische

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